Kosmetische und medizinische Fußpflege

Alles zum Wohl der Füße

Für jedes Problem rund um den Fuß sind Podologen (medizinische Fußpfleger) die richtigen Ansprechpartner.

Podologen dürfen – anders als kosmetische Fußpfleger – auch den kranken Fuß behandeln

Immer mal wieder herrscht Verwirrung um die korrekte Berufsbezeichnung von Fußpflegern. Der Grund: es gibt zwei unterschiedliche Berufe, die sich beide auf das Wohl der Füße spezialisiert haben. Die kosmetische Fußpflege dient in erster Linie der Pflege und auch der Verschönerung des gesunden Fußes.

Die medizinische Fußpflege (Podologie) hat einen wesentlich weiteren Aufgabenbereich und gehört zu den „nichtärztlichen Heilberufen“. Das heiß, ein Podologe darf – auf ärztliche Anweisung – auch bei ernsthaften Erkrankungen tätig werden, zum Beispiel bei Diabetes.

Der Begriff Podologie setzt sich aus den beiden griechischen Wörtern für Fuß (podos) und Lehre (logos) zusammen. Wer die Berufsbezeichnung „Podologe“ oder „Medizinischer Fußpfleger“ führt, hat eine gesetzlich geregelte und staatlich geprüfte Ausbildung absolviert, die in Vollzeit zwei Jahre und in Teilzeit bis zu vier Jahre dauert. Zu den vielfältigen Ausbildungsinhalten in 2.000 Stunden Theorie und 1.000 Stunden Praxis gehören neben Anatomie und Physiologie auch Innere Medizin, Dermatologie, Orthopädie und Arzneimittellehre.

Der Podologe behandelt unter anderem folgende Probleme: Fuß- und Nagelpilz, eingewachsene Zehennägel (Nagelspangen), starke Hornhaut, Hühneraugen, Warzen, schmerzhafte Druckstellen, Nagelverlust, Entzündungen, Infektionen und Fehlstellungen. Darüber hinaus gehören Prävention und Beratung (häusliche Fuß- und Nagelpflege, Schuhkauf) zum Aufgabengebiet des Podologen.


Schwerpunkt diabetischer Fuß

Ein Schwerpunkt, sowohl in der Ausbildung als auch in der Berufsausübung des Podologen, ist das diabetische Fußsyndrom. Bei Patienten mit Typ-2-Diabetes leiden auf Dauer die für Bein und Fuß zuständigen Nerven und auch die Blutzirkulation ist oft gestört. Die Folgen: Die Haut an Beinen und Füßen wird trocken, rissig und besonders anfällig für Verletzungen.
Kleine, harmlose Wunden können verheerende Folgen haben, weil sie aufgrund der herabgesetzten Schmerzwahrnehmung nicht rechtzeitig versorgt werden. Hinzu kommt, dass die Wundheilung erheblich gestört ist. Chronische Wunden („offenes Bein“, Ulcus) entstehen. Gelingt es nicht, solche Veränderungen frühzeitig zu erkennen und diesen Prozess kurzfristig aufzuhalten, kann die Amputation von Zehen, Fuß, Unterschenkel oder des ganzen Beins erforderlich werden.


Podologen bewahren vor Amputationen

Nach Angaben des Deutschen Podologen Verbandes kann durch podologische (und gegebenenfalls zusätzlich orthopädieschuhtechnische Maßnahmen) die Zahl der Amputationen bei Diabetikern um mehr als 50 Prozent reduziert werden.
Die überwiegende Mehrzahl der Podologen arbeitet mit Kassenzulassung, da Diabetiker mit Folgeschäden am Fuß von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen eine Heilmittelverordnung zur podologischen Therapie vom Arzt erhalten. Die Behandlung kann also direkt mit den Kassen abgerechnet werden. Podologen arbeiten als Selbstständige in einer eigenen Praxis oder Praxisgemeinschaft, als Angestellte in Kliniken oder auch in speziellen Fußambulanzen, oft in enger Zusammenarbeit mit Ärzten verschiedener Fachrichtungen, Orthopädie-Schuhtechnikern, Physiotherapeuten oder Ergotherapeuten.


Die medizinische Fußpflege wird aussschließlich im Podologischen Zentrum Wassenberg durchgeführt.

Kosmetische Fußpflege

Zentrum Haan
Hochdahler Str. 13-15
42781 Haan
Tel. 02129 / 5853542

Medizinische Fußpflege

Podologisches Zentrum Wassenberg
Gladbacher Str. 9a
41849 Wassenberg
Tel. 02432/ 9486851