Entspannung für Muskeln und Seele

Massagen lockern Muskelverspannungen und helfen beim Stressabbau.

Die klassische Massage lindert Schmerzen.

Kneten, Walken, Schütteln, Klopfen – all das sind typische Grifftechniken bei der klassischen Massage. Und die ist weit mehr als eine Wellness-Anwendung, sondern als Therapieform bei zahlreichen Erkrankungen etabliert.

Nicht umsonst durchlaufen unsere Masseure eine fundierte Ausbildung. Die Massagetherapie ist ein wichtiger Teil davon und äußerst flexibel einsetzbar – die klassische Massage als Teil- oder Ganzkörpermassage wird aber vor allem bei Muskelverspannungen angewandt. Das Kneten, Reiben, Streichen und Dehnen der betroffenen Körperteile sorgt dabei für Wärme und fördert die Durchblutung und den Stoffwechsel. Außerdem löst es Verspannungen und macht den Muskel elastischer.

Mit regelmäßigen klassischen Massagen können Spannungsschmerzen in der Regel erfolgreich gelindert werden, sagt der Deutsche Verband für Physiotherapie. Auch bei rheumatischen Erkrankungen in Weichteilen oder verhärtetem Narbengewebe könne sie helfen.


Sportler brauchen lockere Muskeln

Darüber hinaus spielen Massagen im Sport eine wichtige Rolle. Ob zum schnellen Einsatz auf dem Fußballplatz oder im Radsport – Leistungssportler haben immer auch Physiotherapeuten im Team. Weil ihre Muskeln besonders starken Belastungen standhalten müssen, dient die Massage hier zur Lockerung und Entkrampfung vor dem Training, erläutert der Deutsche Olympische Sportbund. Nach dem Training sorgt die Sportmassage dann erneut für Lockerung und lindert die Ermüdung.

Natürlich dient die Massage – in jedweder Form – auch der Entspannung. Sie gibt wohltuende Ruhe und sorgt dafür, dass gestresste Menschen eine Zeit lang dem Alltag entfliehen können. Stress muss indes nicht immer viel Arbeit als Ursache haben, sondern kann auch durch eine Krankheit und ständige Beschwerden entstehen.


Andere Krankheiten, andere Massagen

Damit die Massage Wirkung zeigt, sollte sie in einem warmen Raum und ruhiger Atmosphäre durchgeführt werden. Üblich sind Anwendungen von etwa 20 Minuten zwei Mal pro Woche – das kommt jedoch auf die Beschwerden an. Gesundheitliche Risiken gibt es im Grunde keine, nur Fälle, in denen die betroffene Stelle gar nicht erst klassisch massiert werden sollte: bei offenen Wunden, Verbrennungen, akuten Entzündungen, Thrombosen, Krampfadern, Hämatomen oder Krebs. Bei Durchblutungsstörungen oder rheumatischen Erkrankungen können nach Angaben des Deutschen Verbands für Physiotherapie andere Massageformen helfen, zum Beispiel die Reflexzonen-Therapie oder Lymphdrainage.

Wer Beschwerden hat, wird in der Regel vom behandelnden Arzt an einen Physiotherapeuten oder Masseur verwiesen.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen dann den Großteil der Kosten.